Technologischer Sex-Appeal

In der Entwicklung arbeiten wohl immer unterschiedlichste Charaktere, und so sagte mir unlängst ein Kollege, er hätte sich in einer Firma als Java Entwickler beworben, nun ist er jedoch Cobol Entwickler geworden. Er ist froh, dass er dort gelandet sei.

Gerade Unternehmen müssen bei Ihren Produkten den Fokus auf die Nachhaltigkeit ihrer Produkte legen. Nachhaltigkeit ist jedoch in der Softwareentwicklung ein dehnbarer Begriff. Oft mach es hier einen Unterschied in welcher Brache man sich bewegt. Schreibt man Software für mobile Endgeräte, kann es schon vorkommen, dass man die Software nicht nur einmal implementiert. Dabei würde man die Nachhaltigkeit in den Konzepten und in Programmiersprachen unabhängigen Algorythmen suchen. Bei Legacy Anwendungen würde man die Nachhaltigkeit dann wohl eher in der Änderbarkeit oder Wartbarkeit vermuten.

Aber gerade bei Legacysystemen kann es vorkommen, dass ein und das selbe Stück Code während seiner Lebensdauer von verschiedensten Personen angegriffen werden muss. Wie kann man dann Mitarbeiter dazu motivieren sich immer wieder in ältere Codeartefakte einzuarbeiten und diese zu verändern.

Es zeigt sich, dass diese Bereitschaft mit der Zeit einfach sinkt. Es werden immer wieder neue Technologien entwickelt, Sprachen werdern vereinfacht bzw. wieterentwickelt, auch die Entwicklungsprozesse entwickeln sich weiter. Es fängt schon bei so banalen Dingen wie einem Sourcerepository an, wo auch schon der Zahn der Zeit nagt.

Potentielle Bewerber suchen sich Ihren Job nicht mehr nur nach den Sozialen- und Intrinsischen- Merkmalen eines Unternehmens aus, nein es spielt mittlerweilen auch schon viel mehr der Technologischesexappeal des Unternehmens eine Rolle.

Wie siehts mit Ihrem Sex-Appeal aus?